Trauma und Schule: Traumatisierte Kinder und Jugendliche im Unterricht

Psychische Traumatisierungen beeinflussen alle Bereiche des Lebens eines Menschen.

Kinder und Jugendliche, die Erfahrungen wie Gewalt, wiederkehrende Trennungen oder Flucht erlebt haben, stellen im Schulalltag für Pädagog*Innen eine besondere Herausforderung dar.

Die erlebten traumatischen Erfahrungen spiegeln sich oft in den pädagogischen Beziehungen wieder, das oftmals durch eine erhebliche emotionale Beteiligung und Belastung der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Lehrkräfte. Die in den Belastungssituationen entwickelten Bewältigungsstrategien werden von der Umgebung des Kindes oftmals als auffällig oder störend erlebt. Diagnosen wie Posttraumatische Belastungsstörung, Bindungsstörung, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Lernschwächen, Wahrnehmungsstörung o.ä. kennzeichnen den Leidensweg dieser jungen Menschen.

Immer wieder fühlen sich Lehrer*Innen mit komplex traumatisierten Schüler*Innen an ihre Grenzen gebracht. Viel mehr Kinder und Jugendliche als in der Öffentlichkeit angenommen erleben traumatische Situationen und so ist es für jede Lehrkraft wichtig, sich psychotraumatologische und traumapädagogische Grundkenntnisse anzueignen. Wichtig im Umgang mit traumatisierten Schüler*Innen ist die traumasensible Haltung, die als Hauptaufgabe die „Entängstigung“ und das Wiedererlangen von Selbstwirksamkeit bei den betroffenen Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. Wichtig ist, einen Wahrnehmungs- und Denkstil – der von Respekt, Wohlwollen, Geduld und Anerkennung geprägt ist, im Unterricht/Schule zu implementieren. Hinzu kommt noch die Notwendigkeit bindungsorientierte und  traumapädagogische Techniken und Methoden im Umgang mit traumatisierten Kinder und Jugendlichen im Unterricht zu leben/installieren.

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Dauer: 1 Termin
Kosten: auf Anfrage
Max. 16 TeilnehmerInnen
Ort: Verein Senia, Weingartshofstraße 27, 1. Zwischenstock; A-4020 Linz
Das/die Seminar/Fortbildung kann individuell mit uns geplant und vereinbart werden und auch als INHOUSE-Veranstaltungen bei Ihnen in Ihrer Einrichtung stattfinden. Uns ist wichtig das Angebot nach Ihren individuellen Bedürfnissen mit Ihnen gemeinsam zu gestalten und planen. Bitte setzen Sie sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

Unser Angebot richtet sich an:
Unser Angebot richtet sich an Fachkräfte aus „beziehungsgestaltenden“ Berufen wie beispielsweise Elementar- und Schulpädagogik, Heil- und Sozialpädagogik,  Akademische Sozialpädagogische Fachbetreuer*innen, Fachsozialbetreuer*innen Behindertenbegleitung/Behindertenarbeit, Erwachsenenbildung, Geragogik, Fachkräfte aus (psycho-)sozialen, (psycho-) therapeutischen, beratenden, medizinischen und pflegerischen Berufen (beispielsweise Lebens- und Sozialberater*innen, Ergo- und Musiktherapeut*innen, Psychotherapeut*innen, Diplomierte Sozialarbeiter*innen, Krankenpfleger*innen, Hebammen, Ärzt*innen,  u.a.), sowie Adoptiv- und Pflegeeltern, Personen aus der Migrations- und Flüchtlingsberatung, Personen aus Behörden und Einsatzorganisationen, u.v.m. Auch interessierte Eltern und Privatpersonen sind eingeladen unser Angebot in Anspruch zu nehmen.

Termin: Termine sind für 2019 in Planung. Die Fortbildung kann auch individuell mit uns geplant und vereinbart werden. Bitte setzen Sie sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

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